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Die Stadt
Geschichte

Reggio (Rhegion) wurde um die Mitte des 7. Jahrhunderts v.Chr. von chalzidischen Siedlern gegründet. 89 v.Chr. wurde es römisch. Im 4. Jhdt. n.Chr.  wurde es Wohnsitz des Gouverneurs von Lukanien und Brutium.
Im Jahre 61 machte der heilige Paulus auf seiner Reise auch in Reggio  Station. Reggio wurde 410  geplündert von den Westgoten Alarichs und 549 besetzt von den Ostgoten Totilas. Über 500 Jahre lang war es der byzantinischen Herrschaft unterstellt.Seit dem 9. Jhdt. wurde Reggio mehrmals von sizilianischen Arabern angegriffen. 1060 wurde es von den Normannen erobert Robert Guiscard; der erste lateinische Bischofssitz wurde eingerichtet.

1267 kam es unter die Herrschaft derer von Anjou. 1433 eroberte König Alfons der Großmütige von Aragon Reggio. 1502 wurde es durch den Großkapitän Consalvo von Cordoba dem spanischen Machthaber Ferdinand dem Katholischen unterworfen. Im Jahr 1543 fand die schreckliche Plünderung durch den türkischen Heerführer Khayr al-Dhin statt; eine weitere Plünderung geschah durch Scipione Sinan Cicala. Unter der Herrschaft der Bourbonen erholte sich die Stadt wirtschaftlich im 18. Jahrhundert.
Zwei tragische Ereignisse prägten jedoch die Geschichte Reggios in dieser Zeit: die Pestepidemie 1743 und das Erdbeben 1783. Die Stadt wurde praktisch neu aufgebaut nach einem Plan von Mori.
Unter der Regierung von Gioacchino Murat wurde das erste städtische Lyzeum (Oberschule) sowie viele weitere öffentliche Einrichtungen gegründet.
1814 kam Reggio wieder unter die Herrschaft der Bourbonen. Am 2. September 1847 brach die antibourbonische Revolution aus, aber die Reaktion der Regierung war sehr hart: Domenico Romeo und viele andere starben; Paolo Pellicano, Agostino und Antonino Plutino gingen ins Exil.

Am 21. August 1860 wurde Reggio von den Truppen Garibaldis erobert. Am 28. Dezember 1908 wurde Reggio erneut von einem schweren Erd- und Meerbeben zerstört. Der langwierige und schwierige Wiederaufbau lag in den Händen des Ingenieurs Pietro Di Nava und des Bürgermeisters Giuseppe Valentino zwischen 1918 und 1923. Unter der faschistischen Regierung wurde “Groß-Reggio” gebildet: 14 Gemeinden wurden durch den Potestà Giuseppe Genovese-Zerbi der Stadt angeschlossen. Während des 2. Weltkriegs wurde Reggio mehrmals bombardiert, bis die Alliierten in die Stadt kamen. Der erste Bürgermeister war Priolo.
Am 2. Juni 1946 bei der Wahl der verfassungsgebenden Versammlung erhielt die Democrazia Cristiana die Mehrheit. Zwischen Juli 1970 und September 1971 brachen in Reggio Protestwellen aus, als Catanzaro Hauptstadt der Region wurde. In den 60er Jahren begann das Phänomen der Auswanderung nach Norditalien, das bis weit in die 70er Jahre anhielt. In den 80er Jahren machte die Stadt eine schwierige Zeit durch, weil sich der so genannte “Mafia-Krieg” mit Hunderten von Toten und damit verbundene Vorfälle auf das soziale Gefüge auswirkten; die städtische Verwaltung wurde in schwere Gerichtsverhandlungen  hineingezogen. 
 

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